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Projektskizze VARIED: Vorkommen, Erfahrungen und Einstellungen zum Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) in der Schweiz

Hintergrund


Autonomie und Würde stellen ein hohes Gut für Betroffene am Lebensende dar (Rodríguez-Prat 2016). Der „Freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit“ (FVNF) ist eine Alternative zum ärztlich assistierten Suizid (Lachman 2015), um das Sterben zu beschleunigen (Bolt 2015). Häufigkeiten und Vorkommen, sowohl des ausgesprochenen als auch des unausgesprochenen FVNF wurden bisher in der Schweiz nicht erforscht. Mit der vorliegenden Studie soll diese Wissenslücke im Bereich der Hausärzte, ambulanter und stationärer Langzeitversorgung geschlossen und Empfehlungen im Umgang damit abgeleitet werden.

Vorarbeiten und bereits durchgeführt Studien

In einer umfassenden Literaturstudie, in Form eines Mapping Reviews, konnte im Jahr 2013 das Thema FVNF übersichtsartig bearbeitet werden (Klein 2013). Darauf aufbauend wurde ein systematischer Review durchgeführt, der die primäre Grundlage für das vorliegende Forschungsvorhaben legt (Ivanović 2014). In einem weiteren Projekte (NAFLEX) konnte die Nahrungsverweigerung am Lebensende aus Expertinnen- und Expertensicht untersucht werden. Diese Studie wurde von der Dr. Hans Altschüler Stiftung gefördert und im Zeitraum 2014 bis  2016 durchgeführt.
Basierend auf diesen Vorarbeiten konnte bei der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Förder-programm Forschung in der Palliative Care für das vorliegende Projekt VARIED erfolgreich Fördermittel beantragt werden.